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Datum/Zeit |
| 95,50 € |
97,65 € |
-2,15 € |
-2,20 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE000WCH8881 |
WCH888 |
- € |
- € |
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Wacker Chemie-Aktie nach Produktionsanpassungen bei Tochter Siltronic im Blick 09.03.2012
aktiencheck.de
München (www.aktiencheck.de) - Die Wacker Chemie AG (ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888) will die Kapazitäten für 150-Millimeter-Siliciumwafer der Marktnachfrage anpassen und kündigte in diesem Zusammenhang am Freitag entsprechende Maßnahmen an.
Wie aus einer Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, will Siltronic, die Halbleitertochter von Wacker Chemie, die Produktion von Siliciumwafer mit einem Durchmesser von 150 Millimetern aus diesem Grund am Standort Portland (Oregon, USA) im Herbst des Jahres 2012 einstellen. Im Zuge dieser Maßnahme werden am Standort in Portland rund 350 der gegenwärtig etwa 750 Arbeitsplätze wegfallen, hieß es. Der Personalabbau soll im Rahmen eines Sozialplans erfolgen, der Abfindungsangebote für die betroffenen Mitarbeiter einschließt. Siltronic wird in Portland weiterhin 200-Millimeter-Wafer herstellen.
Von der Anpassung der Produktionskapazitäten an die derzeit schwache Marktnachfrage ist auch der deutsche Standort Burghausen betroffen: Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, werde Siltronic in Burghausen die Fertigung von 150-Millimeter-Wafern ebenfalls dem dauerhaft niedrigeren Nachfrageniveau anpassen. Hierdurch und durch weitere Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität fallen dort etwa 150 Arbeitsplätze weg. Die Maßnahmen sollen im Laufe dieses Jahres umgesetzt werden. Der Abbau soll ohne betriebsbedingte Kündigungen vor allem durch Arbeitsplatzangebote für die betroffenen Beschäftigten in anderen Konzerneinheiten in Burghausen erfolgen. Zu den Details der Ausgestaltung laufen gegenwärtig Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen, hieß es.
Mit der Konsolidierung ihrer Kapazitäten für 150-Millimeter-Wafer setzt Siltronic ihre bereits durchgeführten Strukturverbesserungen weiter fort und passt die Produktion der Marktnachfrage an. Im Rahmen der vor drei Jahren festgelegten Leitstandort-Strategie nutzt Siltronic die Möglichkeit, die Herstellung von Siliciumwafern nach Durchmessern auf einzelne Standorte zu konzentrieren.
Insgesamt erwartet Siltronic dadurch ab 2013 eine Ergebnisverbesserung in der Größenordnung von 30 Mio. Euro pro Jahr. Im Zusammenhang mit diesen Maßnahmen fallen Einmalaufwendungen von voraussichtlich etwa 15 Mio. Euro an, die sich im Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auswirken.
Die Aktie von Wacker Chemie notiert aktuell mit einem Minus von 0,78 Prozent bei 69,09 Euro. (09.03.2012/ac/n/d)
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